Historie
Das Gebäude ist Teil eines typischen Angeliter Dreiseithofs aus dem Jahr 1884, zu dem zwei Fachwerkscheunen gehören. Anfang der 1970er Jahre erwarben die Sozialpädagogen Ulrike und Armin Eggert die Hofanlage, um Heimkindern dort ein neues Zuhause zu geben. Mit 15 bis 20 Jugendlichen lebten sie in einer sogenannten familienanalogen Wohngruppe auf dem großen Gelände. Mittendrin und immer dabei: Ihr Sohn Arne Eggert, der heute den Ferienhof betreibt. Seine Eltern stellten den Betrieb des Jugendhofes im Jahre 2002 in, auf dem Areal war es vorerst ruhig, bis die Wohngruppen zu einfachen Ferienwohnungen umgewandelt wurden.
Im Jahr 2024 entschied sich Arne Eggert zu einer umfangreichen Sanierung – jetzt findet ihr auf dem Ferienhof Taarstedt einen ebenso modernen wie gemütlichen Rückzugsort.












Beispielfotos
Die Zukunft: Kulturhof
Zwei große, leerstehende Fachwerkscheunen in wunderschöner Natur. Eine Hofanlage, malerisch, aber zu wenig genutzt. Und ein musikbegeisterter Eigentümer. Daraus muss man doch etwas machen!
Lange träumte Arne Eggert davon, ein eigenes kleines Musikfestival zu veranstalten. Der von seinen Eltern übernommene Hof in Taarstedt entpuppte sich als der passende Ort dafür: Im Jahr 2012 fand das erste Angeliter Open-Air mit rund 500 Freunden und Bekannten statt. Seither hat es einen festen Termin im August und lockt mittlerweile bis zu 2500 Musikbegeisterte und Bands aus aller Welt an.
Doch Arne Eggert möchte mehr als das Event einmal im Jahr: Bis Ende 2025 verwandelt er seinen Hof in einen Ort der kreativen Vielfalt. In den beiden Fachwerkscheunen werden Seminar-, Atelier- und Aufenthaltsräume, Kino, Event- und Showküche sowie ein Probe- und Veranstaltungsraum eingerichtet. Ob Musiker, Maler, Bildhauer, Fotografen, Filmemacher oder Autoren: Kreative Köpfe aller Art können hier eine Zeitlang wohnen und arbeiten. In einem Satz fasst Arne Eggert die Vision zusammen: „Der alte Bauernhof wird eine Oase der Ruhe und bietet den idealen Rahmen für Workshops, Kunst und Musikprojekte sowie kreative Auszeiten.“